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Geschichte der Werkzeuge

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Vor 2,6 Millionen Jahren war die Kategorisierung der unterschiedlichen Werkzeuge noch einfach. Es gab über einen sehr langen Zeitraum erstmals nur den sogenannten Oldowan. Dies ist ein angespitzter Stein um Fleischteile von Tieren abzutrennen oder hartschalige Nahrung zu öffnen. Vor 400 00 Jahren wurde mit dem Fund des Schöninger Speers in Niedersachsen, die erste Weiterentwicklung eines Werkzeugs in der Menschheitsgeschichte entdeckt und  die Welt der Werkzeuge revolutioniert. Innerhalb von 2,2 Millionen Jahren haben sich also zwei verschiedene Werkzeuge entwickelt. Umso beeindruckender ist die exponentielle Verkürzung der zeitlichen Werkzeug-Entwicklung über die Jahrtausende. Es brauchte 2,2 Millionen Jahre vom ersten Stein-Werkzeug zum Speer, und nur noch 66 Jahre vom ersten bemannten Flug mit einem Flugzeug zur Mondlandung. Der technische Siegeszug der Menschheit geht Hand in Hand mit dem Siegeszug der Werkzeuge. Heutzutage kann die inzwischen enorm große Auswahl und Vielfalt von Werkzeugen und Arbeitsgeräten selbst Fachleute überfordern.

Holzbearbeitung

Eine Kategorisierung ist aufgrund der schier grenzenlosen Anzahl der Werkzeuge sehr umfangreich und schwierig. Sie können es beispielsweise über den Beruf versuchen. Der Beruf des Schreiners oder Tischlers ist ein uralter Beruf. Seine Werkzeuge unterscheiden sich heute im Grunde wenig von den früheren. Um einen Tisch zu bauen muss er sein Holz mit einem Zollstock vermessen und markieren. Anschließend fixiert er es in einem Schraubstock und schneidet mit einer Stichsäge die Form aus. Diese hat damals wie heute dieselbe Aufgabe – maximale Manövrierbarkeit um harte Kanten ins Holz sägen zu können. Selbst die Römer kannten diese Unterart der Säge schon. Der Schreiner hat neben der Stichsäge, eine Feinsäge, einen Fuchsschwanz, Furniersäge, Gratsäge, Gestellsäge, Japanische Feinsäge, Rückensäge oder Schweifsäge zum Bearbeiten von Holz zur Auswahl. Das geschnittene Holz wird nun zusammengebracht. Früher wurde mit Holz mit Holznieten verbunden, heute wird es eher geleimt, Löcher vorgebohrt und mit Schrauben versehen, zusammengenagelt oder per Eigenstatik ineinandergesteckt. Steht die Konstruktion muss die Oberfläche glatt geschmirgelt werden. Dazu ist für die erste Grobarbeit der Hobel geeignet, von denen er um die 20 verschiedene Arten zu Auswahl hat. Durchschnittlich hat ein Schreiner um die 100 verschiedenen Werkzeuge zur Verfügung, um seine Holzarbeiten zu erledigen. Dazu zählen Bohrmaschine, Akkuschrauber, Bandschleifer, Lenkrolle, Kreissägen, Nagelpistolen, Wasserwagen, Doppelstopp, Bockrolle, Leimkratzer, Bohrhammer oder Fuchsschwanz. Diese Art der Werkzeuge hat sich nur in der elektrisierten Form weiterentwickelt. Das Grundprinzip ist  nach wie vor dasselbe wie vor vielen Hundert Jahren. Um eine weitere sehr wichtige Kategorienpalette mittelschwer abzudecken, können wir uns als nächstes den Beruf des Metallarbeiters anschauen.

Metallbearbeitung

Der Metallarbeiter ist genauso wie der Schreiner ein sehr alter Beruf. Es gibt Berichte von den ersten Gold- und Silberbearbeitungen im heutigen Afghanistan, welche auf über 6000 Jahre vor Christus zurückgehen. Ab dem 14. Jahrhundert bildeten die Kleinschmiede ihre eigene Zunft. Weil Schlüssel, Beschläge, Tür-, Vorhänge- und Truhenschlösser,  zu ihren Hauptfertigungen gehörten, nannte man sie bald Schlosser. Mit der industriellen Revolution änderten sich die Tätigkeiten der Schlosser zum ersten Mal und neue Werkzeuge entwickelten sich in ihrem Metier. So kannten die frühen Schlosser den – auch heute noch genutzten – Amboss und Schmiedehammer. Daneben braucht der Metallbauer noch weitere Werkzeuge wie eine Zange wie Schmiede oder Beißzangen, verschiedenste Schraubenzieher, Reißnagel, Doppelstopp, Winkelmesser, Winkelschleifer, Wasserwagen, Lenkrolle, Akkuschrauber, Metallbohrer, Metallsägen oder Schraubstöcke.

Elektronik

Mit der Entdeckung der Elektrizität haben sich ganz neue Werkzeuge und Arbeitsutensilien entwickelt. Die ersten elektrischen Phänomene, wie die Elektrostatik, waren bereits in der Antike bekannt. Thales von Milet entdeckte die elektrostatische Anziehungskraft von Bernstein auf Vogelfedern, weswegen sich das Wort Elektrizität von dem altgriechischen elektron ableitet, was Bernstein bedeutet. Im 18. Jahrhundert ging es mit der Entdeckung der elektrischen Eigenschaften stetig voran. Sie gipfelte unter anderem 1891 in der ersten Fernübertragung elektrischer Energie von München nach Miesbach.  Mit Voranschreiten der Entdeckungen verbreiteten sich elektronische Werkzeuge und Arbeitsmittel immer weiter. Die Speichermöglichkeiten der Energie führte zu den allseits beliebten Akkuwerkzeugen wie der Akkuschrauber, Akkubohrer, Schraubendreher, Automatische Säge, Kombi-Hammer, Lenkrolle, Nagelmaschine oder Akku Schlagschraube aus Edelstahl. Auch wurden die Werkzeuge der Messtechnik immer ausgefeilter. Dazu gehören beispielsweise Amperemeter, Voltmeter, Elektroskop, Doppelstopp, Galvanometer oder ein Oszilloskop. Die Anfangs beschriebene Elektrostatik ist Grund für einen ganz eigenen Werkzeug-Bereich innerhalb der Elektronik – den ESD-Materialien. ESD steht für electrostatic discharge, also elektrostatische Entladung und beschreibt einen, durch einen großen Potentialunterschied hervorgerufenen Durchschlag. Dieser bewirkt an elektrischen Geräten einen kurzen, mittelschwer hohen Spannungsimpuls. Durch ESD gerechte Materialien können Sie sich und seine Geräte vor so einer Entladung schützen. Alle Werkzeuge und Produkte mit dem vorangestellten Kürzel ESD eignen sich als Doppelstopp um diese Aufgabe zu erfüllen. 

Bauchemie

Eine weitere interessante Entwicklung der Werkzeuge haben die Klebe- und Bindemittel durchgemacht, da die ersten Kleber bereits in der Steinzeit benutzt wurden. Das erste verwendete Bindemittel war ein Stoff namens Birkenpech. Im norditalienischen Campitello finden Sie den älteste Beleg für diesen Kleber: Zwei mit Birkenpech aneinander geklebte Werkstücke aus Stein, werden auf bis vor 200 000 Jahren datiert. Der erste Leim kann auf 3000 vor Christus datiert werden. Die Sumerer kochten aus dem Blut und Eiweißhaltigen Tierhäuten einen Art Glutinleim als Elastik oder Vollgummi (Vorstufe der Gelatine). Auch die Ägypter nutzten mit dem Hautleim eine Weiterentwicklung dieses Glutinleims. In der Antike gibt es mit dem Begriff „Kellepsos“ – bereits ein Wort für den Beruf des Leimsieders. Die Azteken mischten um 1400 Tierblut als Bindemittel in ihren Zement um den Zusammenhalt ihrer Bauwerke zu erhöhen. In Europa wurden Bindemittel mit Erfindung des Buchdrucks immer wichtiger. Genutzte Materialien waren eine Mischung aus Leim und Sirup, Glycerin, Zucker und Gelatine. Im Jahre 1690 öffnet die erste Leimfabrik in den Niederlanden. Das Zeitalter der synthetischen Klebstoffe läutet 1909 Leo Hendrik Baekeland ein, der ein Verfahren zur Phenolharz-Härtung zum Patent anmeldet. Der Durchbruch in der Klebe- und Bindemittel Geschichte gelingt 1932 als der Apotheker August Fischer den ersten Kunstharz Kleber für die Massenproduktion entwickelte: den UHU Kleber. 1940 veröffentlicht ein weiteres auch heute noch gebräuchliches Klebemittel: der aus Kautschuk gefertigte, transparente Klebefilm namens Tesa. Henkel steigt 1956 mit seinem Vorzeige Produkt „Pattex“ in den Markt mit ein und ist wie seine Mitbewerber immer noch im groß Geschäft. Heutzutage sind über 1500 Unternehmen auf dem Klebstoff-Markt zu finden und produzieren insgesamt über 300 000 verschiedene Varianten: Einkomponenten Kleber, Zweikomponenten Kleber, PVC Kleber, PU Kleber, Elastik sowie verschiedenste Arten von Sekundenklebern. Auch hitzebeständiger Kleber, PVA Kleber, Lenkrolle, Glas und Metall Kleber, PE Kleber, Hotmelt Kleber und mehr. Somit ist der Kleber, nicht nur eines der ältesten Werkzeuge der Menschheit, sondern gleichzeitig auch eines der Modernsten.
Um den Überblick über die zahllosen Werkzeuge zu erhalten, gehen Sie auf die Hauptseite unserer Navigation. Wir bieten auch Produkte wie eine Lenkrolle, Bockrolle, Elastik, Doppelstopp, Werkzeugwagen mit Vollgummirad mittelschwer und für Schwerlast, Schraubendreher, Bockrollen, Kompressoren, sowie Werkzeugkoffer und Winkelschleifer. Hier erhalten Sie mit den Werkzeug Kategorien Schneidwerkzeug, Schleifwerkzeug, Werkzeugkoffer, Werkzeugtasche, Handwerkzeug, Messwerkzeug, Schlagwerkzeug, Biegewellenantriebe und Zubehör, Druckluftwerkzeug, Zubehör für Werkzeugantriebe, Handgeführte Maschinen, Elektrowerkzeuge die gröbsten Einteilungen unserer Werkzeuge, um sich zurecht zu finden und zu wählen.
 

Vor 2,6 Millionen Jahren war die Kategorisierung der unterschiedlichen Werkzeuge noch einfach. Es gab über einen sehr langen Zeitraum erstmals nur den sogenannten Oldowan. Dies ist ein... mehr erfahren »
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Geschichte der Werkzeuge

Vor 2,6 Millionen Jahren war die Kategorisierung der unterschiedlichen Werkzeuge noch einfach. Es gab über einen sehr langen Zeitraum erstmals nur den sogenannten Oldowan. Dies ist ein angespitzter Stein um Fleischteile von Tieren abzutrennen oder hartschalige Nahrung zu öffnen. Vor 400 00 Jahren wurde mit dem Fund des Schöninger Speers in Niedersachsen, die erste Weiterentwicklung eines Werkzeugs in der Menschheitsgeschichte entdeckt und  die Welt der Werkzeuge revolutioniert. Innerhalb von 2,2 Millionen Jahren haben sich also zwei verschiedene Werkzeuge entwickelt. Umso beeindruckender ist die exponentielle Verkürzung der zeitlichen Werkzeug-Entwicklung über die Jahrtausende. Es brauchte 2,2 Millionen Jahre vom ersten Stein-Werkzeug zum Speer, und nur noch 66 Jahre vom ersten bemannten Flug mit einem Flugzeug zur Mondlandung. Der technische Siegeszug der Menschheit geht Hand in Hand mit dem Siegeszug der Werkzeuge. Heutzutage kann die inzwischen enorm große Auswahl und Vielfalt von Werkzeugen und Arbeitsgeräten selbst Fachleute überfordern.

Holzbearbeitung

Eine Kategorisierung ist aufgrund der schier grenzenlosen Anzahl der Werkzeuge sehr umfangreich und schwierig. Sie können es beispielsweise über den Beruf versuchen. Der Beruf des Schreiners oder Tischlers ist ein uralter Beruf. Seine Werkzeuge unterscheiden sich heute im Grunde wenig von den früheren. Um einen Tisch zu bauen muss er sein Holz mit einem Zollstock vermessen und markieren. Anschließend fixiert er es in einem Schraubstock und schneidet mit einer Stichsäge die Form aus. Diese hat damals wie heute dieselbe Aufgabe – maximale Manövrierbarkeit um harte Kanten ins Holz sägen zu können. Selbst die Römer kannten diese Unterart der Säge schon. Der Schreiner hat neben der Stichsäge, eine Feinsäge, einen Fuchsschwanz, Furniersäge, Gratsäge, Gestellsäge, Japanische Feinsäge, Rückensäge oder Schweifsäge zum Bearbeiten von Holz zur Auswahl. Das geschnittene Holz wird nun zusammengebracht. Früher wurde mit Holz mit Holznieten verbunden, heute wird es eher geleimt, Löcher vorgebohrt und mit Schrauben versehen, zusammengenagelt oder per Eigenstatik ineinandergesteckt. Steht die Konstruktion muss die Oberfläche glatt geschmirgelt werden. Dazu ist für die erste Grobarbeit der Hobel geeignet, von denen er um die 20 verschiedene Arten zu Auswahl hat. Durchschnittlich hat ein Schreiner um die 100 verschiedenen Werkzeuge zur Verfügung, um seine Holzarbeiten zu erledigen. Dazu zählen Bohrmaschine, Akkuschrauber, Bandschleifer, Lenkrolle, Kreissägen, Nagelpistolen, Wasserwagen, Doppelstopp, Bockrolle, Leimkratzer, Bohrhammer oder Fuchsschwanz. Diese Art der Werkzeuge hat sich nur in der elektrisierten Form weiterentwickelt. Das Grundprinzip ist  nach wie vor dasselbe wie vor vielen Hundert Jahren. Um eine weitere sehr wichtige Kategorienpalette mittelschwer abzudecken, können wir uns als nächstes den Beruf des Metallarbeiters anschauen.

Metallbearbeitung

Der Metallarbeiter ist genauso wie der Schreiner ein sehr alter Beruf. Es gibt Berichte von den ersten Gold- und Silberbearbeitungen im heutigen Afghanistan, welche auf über 6000 Jahre vor Christus zurückgehen. Ab dem 14. Jahrhundert bildeten die Kleinschmiede ihre eigene Zunft. Weil Schlüssel, Beschläge, Tür-, Vorhänge- und Truhenschlösser,  zu ihren Hauptfertigungen gehörten, nannte man sie bald Schlosser. Mit der industriellen Revolution änderten sich die Tätigkeiten der Schlosser zum ersten Mal und neue Werkzeuge entwickelten sich in ihrem Metier. So kannten die frühen Schlosser den – auch heute noch genutzten – Amboss und Schmiedehammer. Daneben braucht der Metallbauer noch weitere Werkzeuge wie eine Zange wie Schmiede oder Beißzangen, verschiedenste Schraubenzieher, Reißnagel, Doppelstopp, Winkelmesser, Winkelschleifer, Wasserwagen, Lenkrolle, Akkuschrauber, Metallbohrer, Metallsägen oder Schraubstöcke.

Elektronik

Mit der Entdeckung der Elektrizität haben sich ganz neue Werkzeuge und Arbeitsutensilien entwickelt. Die ersten elektrischen Phänomene, wie die Elektrostatik, waren bereits in der Antike bekannt. Thales von Milet entdeckte die elektrostatische Anziehungskraft von Bernstein auf Vogelfedern, weswegen sich das Wort Elektrizität von dem altgriechischen elektron ableitet, was Bernstein bedeutet. Im 18. Jahrhundert ging es mit der Entdeckung der elektrischen Eigenschaften stetig voran. Sie gipfelte unter anderem 1891 in der ersten Fernübertragung elektrischer Energie von München nach Miesbach.  Mit Voranschreiten der Entdeckungen verbreiteten sich elektronische Werkzeuge und Arbeitsmittel immer weiter. Die Speichermöglichkeiten der Energie führte zu den allseits beliebten Akkuwerkzeugen wie der Akkuschrauber, Akkubohrer, Schraubendreher, Automatische Säge, Kombi-Hammer, Lenkrolle, Nagelmaschine oder Akku Schlagschraube aus Edelstahl. Auch wurden die Werkzeuge der Messtechnik immer ausgefeilter. Dazu gehören beispielsweise Amperemeter, Voltmeter, Elektroskop, Doppelstopp, Galvanometer oder ein Oszilloskop. Die Anfangs beschriebene Elektrostatik ist Grund für einen ganz eigenen Werkzeug-Bereich innerhalb der Elektronik – den ESD-Materialien. ESD steht für electrostatic discharge, also elektrostatische Entladung und beschreibt einen, durch einen großen Potentialunterschied hervorgerufenen Durchschlag. Dieser bewirkt an elektrischen Geräten einen kurzen, mittelschwer hohen Spannungsimpuls. Durch ESD gerechte Materialien können Sie sich und seine Geräte vor so einer Entladung schützen. Alle Werkzeuge und Produkte mit dem vorangestellten Kürzel ESD eignen sich als Doppelstopp um diese Aufgabe zu erfüllen. 

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Eine weitere interessante Entwicklung der Werkzeuge haben die Klebe- und Bindemittel durchgemacht, da die ersten Kleber bereits in der Steinzeit benutzt wurden. Das erste verwendete Bindemittel war ein Stoff namens Birkenpech. Im norditalienischen Campitello finden Sie den älteste Beleg für diesen Kleber: Zwei mit Birkenpech aneinander geklebte Werkstücke aus Stein, werden auf bis vor 200 000 Jahren datiert. Der erste Leim kann auf 3000 vor Christus datiert werden. Die Sumerer kochten aus dem Blut und Eiweißhaltigen Tierhäuten einen Art Glutinleim als Elastik oder Vollgummi (Vorstufe der Gelatine). Auch die Ägypter nutzten mit dem Hautleim eine Weiterentwicklung dieses Glutinleims. In der Antike gibt es mit dem Begriff „Kellepsos“ – bereits ein Wort für den Beruf des Leimsieders. Die Azteken mischten um 1400 Tierblut als Bindemittel in ihren Zement um den Zusammenhalt ihrer Bauwerke zu erhöhen. In Europa wurden Bindemittel mit Erfindung des Buchdrucks immer wichtiger. Genutzte Materialien waren eine Mischung aus Leim und Sirup, Glycerin, Zucker und Gelatine. Im Jahre 1690 öffnet die erste Leimfabrik in den Niederlanden. Das Zeitalter der synthetischen Klebstoffe läutet 1909 Leo Hendrik Baekeland ein, der ein Verfahren zur Phenolharz-Härtung zum Patent anmeldet. Der Durchbruch in der Klebe- und Bindemittel Geschichte gelingt 1932 als der Apotheker August Fischer den ersten Kunstharz Kleber für die Massenproduktion entwickelte: den UHU Kleber. 1940 veröffentlicht ein weiteres auch heute noch gebräuchliches Klebemittel: der aus Kautschuk gefertigte, transparente Klebefilm namens Tesa. Henkel steigt 1956 mit seinem Vorzeige Produkt „Pattex“ in den Markt mit ein und ist wie seine Mitbewerber immer noch im groß Geschäft. Heutzutage sind über 1500 Unternehmen auf dem Klebstoff-Markt zu finden und produzieren insgesamt über 300 000 verschiedene Varianten: Einkomponenten Kleber, Zweikomponenten Kleber, PVC Kleber, PU Kleber, Elastik sowie verschiedenste Arten von Sekundenklebern. Auch hitzebeständiger Kleber, PVA Kleber, Lenkrolle, Glas und Metall Kleber, PE Kleber, Hotmelt Kleber und mehr. Somit ist der Kleber, nicht nur eines der ältesten Werkzeuge der Menschheit, sondern gleichzeitig auch eines der Modernsten.
Um den Überblick über die zahllosen Werkzeuge zu erhalten, gehen Sie auf die Hauptseite unserer Navigation. Wir bieten auch Produkte wie eine Lenkrolle, Bockrolle, Elastik, Doppelstopp, Werkzeugwagen mit Vollgummirad mittelschwer und für Schwerlast, Schraubendreher, Bockrollen, Kompressoren, sowie Werkzeugkoffer und Winkelschleifer. Hier erhalten Sie mit den Werkzeug Kategorien Schneidwerkzeug, Schleifwerkzeug, Werkzeugkoffer, Werkzeugtasche, Handwerkzeug, Messwerkzeug, Schlagwerkzeug, Biegewellenantriebe und Zubehör, Druckluftwerkzeug, Zubehör für Werkzeugantriebe, Handgeführte Maschinen, Elektrowerkzeuge die gröbsten Einteilungen unserer Werkzeuge, um sich zurecht zu finden und zu wählen.
 

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